Collage mit zwei Randall RM100

​Nachdem ich mich in das Thema Randall MTS / egnater/ Synergy etwas eingearbeitet habe und einen Artikel darüber geschrieben habe, was das besondere an diesem System ist, ob sich Boutique Amps lohnen und in wie weit Synergy und co da die Lösung sind, ist das passiert, was bei Musikern gern passiert: ich bin ins Rabbit Hole gefallen. Und während ich sehnsüchtig auf meine drei bestellten Salvation Audio Module wartete (am Ende 16 Monate), habe ich mich auf Schnäppchenjagd und Modulsammlung begeben. Unzählige Stunden Recherche und zahllose Verhandlungsrunden später stand ich mit einem weiteren RM100 – diesmal sogar mit Yuneo Dual Channel Mod und das so überzeugend , dass ich meinen Single Channel Amp komplett von Yuneo habe modden lassen – und verschiedensten Modulen da von denen einige wieder gehen mussten, da ich am Ende nicht mehr als 6 Module sinnvoll nutzen kann. Zeit also für ein kleines Review!

 

 

Synergy eigene Module

Synergy IICP* (Mesa Boogie Mark II)

Synergy IICPi Modul mit Crunch Einstellungen
Synergy IICP mit Crunch Settings

Der Synergy IICP orientiert sich klanglich und vom Aufbau der Klangregelung am Mesa Boogie Mark II. Aus unerfindlichen Gründen, wahrscheinlich um die eigene Mark wertvoll zu halten und Gitarristen weiter zu den Rectifiern zu ziehen, verweigert Mesa Boogie die offizielle Zusammenarbeit mit Synergy. Anscheinend scheint es gewinnbringender den Gebrauchtmarkt am Leben zu halten, was ja den Wert neuer Amps steigert, als einen zweiten Markt über Module zu eröffnen, wie es viele andere namenhafte Hersteller mittlerweile getanzt haben. Zuletzt in 2025 Marshall. Mal schauen, ob Mesa Boogie nach zieht, solange verkauft Synergy die mysteriösen „IICP“ und „DRECT“ ohne zu sagen, worum es sind handelt.

Zum Modul selbst: klanglich wirklich Klasse, vom Handling her ausbaufähig. Zwar kommt das Modul wie alle Synergy als Zweikanaler daher, eigentlich ist es aber eher maximal ein 1,5-Kanaler. Um nah am Original zu bleiben, so die offizielle Erklärung, teilen sich beide Kanäle die Eingangs-Gainregelung. Folge: das Modul bietet von himmlischen Cleans über Crunch bis Metal alles, man muss sich aber halt entscheiden. Ich habe das Modul voll auf Cleans optimiert, da steht es dem Deliverance und dem LoneClean von Salvation Audio in Nichts nach, allerdings ist dafür der Zerrkanal eher unbrauchbar. Da rettet auch das 5 Band EQ, das wahlweise nur für Kanal zwei genutzt werden kann nichts. Als reines Clean Modul / Pedal-Plattform ist das Modul unbedingt zu empfehlen, auch Crunch klingt fantastisch, ansonsten fehlt mir persönlich die Varianz und ich ziehe das Deliverance Modul klar vor.

Punkte: 6/10

Synergy Collab Module

Synergy Engl Powerball*

Synergy Engl Powerball Modul mit Crunch Einstellungen
Synergy Engl Powerball mit Crunch Settings

Wunderbares Modul in Zusammenarbeit mit Engl, das den gesamten Vierkanal (2×2) Amp einfängt. Neben dem Killer Kali vielleicht das vielseitigste Modul. Etwas weniger an Soundoptionen im Gainbereich als der Killer Kali, für den es beinahe ein Engineer Studium braucht, dafür aber mit den Optionen Clean (schön, aber nicht ganz Level Deliverance / IICP / LoneClean) und Crunch in Channel 1/2 sowie High Gain und insanely more High Gain in Channel 3/4. Die Regelungsmöglichkeiten über Gain Stufen Modus (Gain Lo/Hi) und EQ Shift (EQ Boost Up, normal, down) neben den gängigen Reglern Gain, Level, 3 Band EQ ermöglichen sehr differenzierte Klangeinstellungen. Im normalen RM100 war das Modul bereits ein Brett, im RM100 mit Yuneo NFB Mod ist das Modul ein Beast! Crunch, Rock, Metal vom Feinsten und das nicht zu klar sondern mit einer gesunden Portion Rotz, damit geht auch Black oder Death Metal. Aber auch Rock’n’Roll Crunch und runde Cleans sind absolut möglich.

Punkte: 8/10

Synergy Soldano SLO (V1)

Ein sehr beliebtes Modul der ersten Jahren mit schönem klären und strukturierten Klang. Es handelt sich dabei um ein High Gain Modul, dass den Gain Kanal des SLO 100 nachstellt. Ich habe in meinen Leben nie einen echten Soldano gehört geschweige denn gespielt, kann also nicht bewerten, wie nah dran der Ton ist. Dennoch handelt es sich um ein wirklich gutes Modul für Rock und auch Metal ohne Rotze im Ton wie beim Powerball. Was mich bei der Version 1 gestört hat, war die geteilte Klangregelung. Das hat dem Modul Flexibilität genommen, da im Endeffekt nur die selben EQ Einstellungen über den Selben Kanal mit verschiedenen Gain und Level angesteuert werden können. Also entweder als Boost oder eben High Gain und Mid Gains mit identischem Klangcharakter. Bei der Version 2* wurde diese Schwäche allerdings behoben und neben getrenntem 3 Band EQ gibt es auch getrennte Tight und Overdrive/Crunch Regler. Das Modul konnte ich so nicht nicht testen, aber denke, dass die neuere Version locker 2 Punkte mehr bekäme.

Ich konnte das Modul mit dem Salvador De Luxe von Salvation Audio vergleichen (leider beide wieder verkauft ohne Sounddemo), da hat Salvations Modul definitiv die Nase vorn gehabt.

Punkte 6/10

Synergy Peavey 6505*

Synergy Peavey 6505 Modul mit Crunch Einstellungen
Synergy Peavey 6505 mit Crunch Settings

Dieses Modul wollte ich unbedingt haben! Und nun springt es ständig von der Abschussliste zu muss bleiben hin und her… Was für dieses Modul spricht: der Klang! Was ggf. dagegen spricht: eingeschränkte Einstellmöglichkeiten. 

Das Modul ist Teil der zweiten Synergy Welle. Während die erste Welle mit Modulen wie dem SLO V1 oder auch Synergy Eigenmodellen teilweise noch eingeschränkt in Sachen EQ war, haben Module der zweiten Welle wie z.B. das VH4 oder 6505 Modell für beide Kanäle eigene EQs bekommen. Das war ein riesen Schritt nach vorn. Allerdings haben beide Module (6505 und VH4) wiederum Einschränkungen gegenüber Modulen wie Powerball oder Killer Kali. Beim 6505 gibt es zwar eigene EQs pro Kanal, dafür handelt es sich zwei Mal um den Selben. Bei beiden kann zwischen Crunch und Lead gewechselt werden, das war es aber auch. Ansonsten gibt es nur noch die obligatorischen Gain und Level Regler. Keine Kanal 1/2 vs 3/4 Unterscheidung wie beim Powerball, keine EQ Shifts, noch nicht mal ein Bright Switch.

Macht diese Reduzierung das Modul schlecht? Keineswegs! Der Klang ist genial, 6505 Klang wie man ihn sich wünscht. Tatsächlich hatte ich Bauchschmerzen meinen Bugera 6262* wegzugeben auf Grund der Randall RM 100 Anschaffungen, da dieser so einen schönen rauen Hard-/ Metalcore Sound produzierte. Das 6505 Modul tut das aber nochmal einen zacken besser, dafür aber runder, kontrollierter, sauberer. Für klare Metaltöne und alles zwischen Narziss und Bullet for my Valentine der perfekte Amp. Sicherlich geeigneter als der Powerball. Der wiederum rotziger ist. Beide Amps sind bei mir auf einem Level, lösen sich ständig ab in der Gunst, der 6505 ist dabei einfach nur reduzierter, einfacher, geradliniger im Handling. Und damit ggf. auch für Einsteiger geeignet. Einen Clean Channel bietet das Tool dafür nicht.

Note: 7/10

Synergy Fryette Deliverance*

Synergy Fryette Deliverance mit High Gain Einstellungen
Synergy Fryette Deliverance mit High Gain Setting

Das Fryette Deliverance Modul… Vielleicht eines der unterschätztesten Module neben den ungebrandeten Vertretern. Von wunderschönem Clean oder Rock und Crunch bis hin zu Classic Metal kann das Modul alles. Es verfügt über 2 getrennte Kanäle, die beide erstmal identisch sind. Jeder Kanal besitzt zwei Gain Reglern (Gain I und Gain II), die auf unterschiedliche Gainstufen und Frequenzbereiche zugreifen. Eine Steuerung, wie man sie auch beim Killer Kali findet. Außerdem besitzt jeder Kanal individuell einen Bright Switch und einen Modus-Schalter (Less / More). Damit kann schon einmal individuell eingestellt werden, was benötigt wird. Zwei unterschiedliche Gainprofil (Clean vs Drive, Crunch vs Distortion) oder auch das Selbe Klangprofil, nur einmal mit und einmal ohne Bright Switch (z.B. Rhythmus vs Lead Gitarre).

Die EQ-Regelung ist bei diesem Modul etwas besonders. Wie beim IICP wird sich auch beim Deliverance eine EQ Sektion mit Bass, Mid, Trebble (in der falschen Reihenfolge für meinen Geschmack, aber das ist nur eine Nebensächlichkeit) geteilt, es kann aber (wie auch beim IICP) eine weitere Klangregelung hinzugeschaltet werden. Beim IICP ist es ein zusätzlicher 5-Band EQ, beim Deliverance Modul sind es meine geliebten Depth und Presence Regelungen. Diese können (wie ebenfalls beim IICP) entweder für beide Kanäle genutzt werden oder nur für den roten Kanal (Kanal 2, der obere). Ich habe das Modul so eingestellt, dass es in Kanal 1 wunderbar auf Clean optimiert ist, inkl. EQ und Gain Stages) und dann in Kanal 2 neben den Gain Einstellungen (More und beide Gain Regler mehr aufgedreht) auch Presence und Depth zugeschaltet werden um hier den Klang nochmal auf High Gain zu optimieren.

Punkte: 8/10

Synergy Diezel VH4*

Synergy Diezel VH4 Modul mit High Gain Einstellungen
Synergy Diezel VH4 mit High Gain Settings

Diezel VH4 in Modulform – damit begann der Hype!

Irgendwann während meines Studiums stolperte ich über Diezel Diezel, High Gain, Mid Scoop – himmlisch. Ein Herbert? Unbezahlbar. VH4? Für immer ein Traum. VH2? Zu wenig Kanäle für das Geld. D-Moll? Vielleicht mal ein Option gebraucht, aber eigentlich am wenigsten „meiner“. Aber wenigstens bei Amplitube 5 war dann ein „echter“ Diezel VH4 enthalten (okay, nicht lizenziert, VHandcraft genannt, aber klar und deutlich wieder erkennbar) und bei Tonex gibt es dankeswerterweise nutzergenerierte KI-Modelle auf echten Amps basierend. Also, was will man mehr? Genau. Einen richtigen echten analogen Diezel. Und dann, als meine Bugera Amps das absolute Paradies waren und der geniale TriRec noch funktionierte, stolperte ich über das mir bis dahin unbekannt MTS System und Salvation Audios Benzin bzw. Synergys VH4 Modul. Rumms, das Interesse war geweckt, der Hype war da!

Das VH4 war dann neben dem SLO und dem Fryette Deliverance auch eines der ersten Module hier und ist wieder eins, beim dem ich hin und her gerissen bin. Die Ausstattung und Einstellmöglichkeiten sind denkbar einfach: 2 identische Kanäle, jeder mit Gain, 3 Band EQ, Level. Keine Switches, keine Moduswechsel, nichts weiter. Plain, einfach, reduziert, purer Preamp. Und dennoch ein wirklich starkes Modul. Cleane Sounds sind gerade so irgendwie möglich (Gain aufs absolute Minimum, Level dafür hoch, dann immer noch angecruncht), aber eigentlich ist es ein High Gain Modul. Wunderbare Rocksounds sind drin (ähnlich wie beim SLO), aber auch extreme Metalsound samt Mid Scoop sind absolut möglich. Salvation Audio weist auf der Webseite darauf hin, dass beim VH4 die Endstufe mit den KT88 einen großen Einfluss auf den Klangcharakter hat, daher das Preamp Modul nicht zu 100% den typischen Diezel Sound kreiert (weder im RM100 mit EL34 oder 6L6 Bestückung, auch wenn KT88 eingedialt werden können) noch im Synergy mit den EL34. Diezel und Synergy waren sich dessen auch bewusst und haben deshalb den Sound des Preamps angepasst im Vergleich zum puren Schaltkreis. Das heilt nicht alle Tonunterschiede, dennoch kommt ein richtig guter High Gain Sound raus, der sich klar von 6506, Powerball oder Killer Kali unterscheidet.

Punkte: 7/10

Synergy Fortin Killer Kali*

Synergy Fortin Killer Kali Modul mit Crunch Einstellungen
Synergy Fortin Kali mit Crunch Settings

Das Fortin Killer Kali stellt wohl das komplexeste, dafür aber auch vielfältigste aller Synergy Module da. Purer Abriss, pure Power. Von (extreme) Mid Gain über Punk Rock, Classic oder Hair Metal bis hin zu Hardcore, Thrash Metal und Deathcore kann dieses Modul alles. Problem? Es ist so aggressiv, möchte man mehr als 50% der Gainreserven nutzen, geht das nicht ohne mindestens ein Noise Gate im FX Loop. Hier hätte ich mir ein simples Noise Gate ohne großartige Regelungsoptionen im Modul selbst gewünscht, so wie beim Salvation Audio Sathanas.  Hat man aber erstmal das Rauschen, Fiepen und Zischen durch ein Noise Gate rausbekommen, macht dieses Modul sprachlos. Also, zumindest wenn man nach 3h sich auf zwei Sounds festlegen kann 😉 denn die Optionen in dem Modul sind so vielfältig, dass man zwischendurch fast verzweifeln könnte, wenn man keine Tontechnik studiert hat. Und wahrscheinlich auch dann. Und kaum hat man die Unmengen an Optionen, Regler und vor allem Abhängigkeiten verstanden, heißt es sich auf zwei Kombinationen einlassen. Zwei Sounds. Von schier unendlich vielen Möglichkeiten. Fast ein Ding der Unmöglichkeit. Aber der Reihe Nacht, was bietet dieses Modul alles?

Es gibt zwei identische, komplett individualisiere Kanäle. Es wäre also theoretisch möglich zweimal den selben Sound nur mit unterschiedlicher Lautstärke und Gainstärke einzustellen (Rhythmus / Solo). Wäre aus meiner Sicht eine völlige Verschwendung, aber möglich. Jeder Kanal bietet – komplett unabhängig voneinander folgende Klangregelungen: Gain 1 und Gain 2 (zwei unterschiedliche Gainstufen für unterschiedliche Frequenzbereiche, ähnlich wie beim Deliverance), einen Bright Switch pro Gain Stufe (!), einen Violence Switch, eine Einstellung für die Saturation und einen EQ Shift. Dazu den üblichen 3 Band EQ und einen Level Regler. Und das alles pro Kanal.

Teilweise interagieren die Einstellungen miteinander (Bright Switch mit Gain, je mehr Gain, desto weniger Bright Switch Effekt) teilweise ergänzen sie sich gut, teilweise können sie auch aber auch gegeneinander arbeiten. Violence und Saturation gehen gut zusammen (funktionieren aber je nach Soundvorlieben auch einzeln), dann darf aber Gain nicht zu hoch aufgedreht werden da sonst Störgeräusche unbeherrschbar werden. Der EQ Shift / Voicing Switch wirkt Wunder, hier bekommt man dann alles hin von Marshallig bis Core. Es ist fast jeder High Gain Sound drin, auch Crunch, aber immer mit einer Portion „extreme“. Dieses Modul bekommt auch ohne die Yuneo Mods brutalste High Gain Sounds hin, zusammen mit Sathanas mein klarer Favorit.

Punkte: 10/10

Randall MTS Module

Ich habe zum ersten RM100 die Stock Module Blackface, SL+ und XTC dazu bekommen, werde aber über diese Module nichts groß schreiben. Aus meiner Sicht sind Randalls Stock Module einfach schwach, wo bei zumindest das Blackface nette cleans liefert. Die MTS Idee war genial bahnbrechend, die Stockmodule nicht wirklich (dafür günstig , verglichen mit den heutigen Synergy Modulen). Nicht umsonst hat sich eine Custom Mods Szene gebildet.

Nun habe ich im Januar 2026 als dritten RM100 (und dann muss auch Mal gut sein) einen RM100KH (Kirk Hammett Signature) erstanden. Ich bin da über so ein gutes Angebot gestolpert, dass ich nicht nein sagen konnte, obwohl ich kein Metallica Fan bin. Enthalten hat dieser auch die drei KH Signature Module und da diese nicht schlecht sind, habe ich sie in die Liste mit aufgenommen.

 

Randall Kirk Hammett Signature KH-1

Randall KH-1 MTS Modul
Randall KH-1 Clean Modul

Was erwartet man vom Clean Modul aus der Kirk Hammett Signature Reihe? Ich weiß nicht, was Fans erwarten, aber ich war sehr positiv überrascht! Das KH-1 ist nicht etwa das Auffüllanhängsel im KH Set, es ist ein wunderschönes Clean Modul und für meinen Geschmack das beste KH. Besser als Synergys Powerball im Clean Mode, vergleichbar mit IICP oder Deliverance, nicht ganz das Level vom Salvation Audio LoneClean. Tatsächlich gefällt es mir von den drei KHs aber mit Abstand am Besten. Klare warme Cleans ohne Tweed Percussion, 3 Band EQ, Bright Switch. Tatsächlich klingt es so gut, dass es meine Pläne über den Haufen wirft und hier bleiben darf.

Punkte: 7/10

Randall Kirk Hammett Signature KH-2

Randall KH-2 MTS Modul
Randall KH-2 Crunch Modul

Das Mid Gain / Crunch Modul von Kirk Hammett… Im Vergleich zu den Randall Stock Modulen ein Meisterwerk, im Vergleich zu den Synergy und Salvation Modulen… Schwer zu sagen. Beim einfach mal so jammen ist es mir persönlich zu bassig (obwohl ich Mid Cut bevorzuge), sodass ich Bass rausdrehen und Mid wie Höhen ordentlich reindrehen muss. So bekomme ich schon einen brauchbaren Sound hin, aber so richtig abholen tut es mich nicht beim spielen. Es ist auch nicht direkt Crunch, eher so… Punk Rock. Außerdem fehlt der letzte Druck. Alle drei KH-Module wirken irgendwie „dünn“, „kraftlos“. Dafür macht es beim Recording eine wirklich gute Figur, möglicherweise sogar besser als manche Synergys. Fans von Metallica kommen sicherlich mit dem Modul auf ihre Kosten und genial sieht es auch aus, ich denke aber, dass es für mich als Spendermodul für Salvations Salvador DeLuxe wertvoller ist oder irgendwann weiterziehen darf.

Punkte: 6/10

Randall Kirk Hammett Signature KH-3

Randall KH-3 MTS Modul
Randall KH-3 High Gain Modul

Das KH-3 holt mich am wenigsten ab. Dabei klingt es gar nicht verkehrt, gerade auch im RM100KH mit 6L6. Für meinen persönlichen Geschmack kann es aber mit den Synergy Modulen Powerball, 6505, Killer Kali oder gar Salvation Audios Sathanas nicht mithalten. Es ist halt kein Core Module sondern frühe 2000er Metallica. And again, Not a Fan. Auch hier wieder zu viel Bass in der Grundeinstellung, zu wenig Punch selbst bei 100% Gain. Bei Aufnahmen kommt es dagegen besser zur Geltung, im Mix kann es echt funktionieren. Aber einfach so laut aus dem Amp… Da fehlt mir was. Hier würde ich dann eher bei Salvation Audio einen Dread Plate (oder Chupacabra oder Angel E oder….) draus fertigen lassen.

Punkte: 4/10

 

Custom Mods Module

Salvation Audio LoneClean (Mesa Boogie Lonestar Clean)


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Punkte: 9/10

 

Salvation Audio Mandarine Graphic (Orange OR 120)


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Punkte: 8/10

Salvation Audio Sathanas (Randall Satan)

Salvation Audio Modul mit High Gain Einstellungen
Salvation Audio mit High Gain Setting

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Punkte: 10/10

Salvation Audio Salvado de Luxe

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Punkte: 8/10

Yuneo Cantrell+


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Punkte: 7/10

 

Aktuelles Setup

Randall RM100 Yuneo Dual Channel Mod mit Tone Mods

 

 

 

 

Deliverance | Powerball | Killer Kali

 

Randall RM100 Yuneo Dual Channel Mod ohne Tone Mods

LoneClean | IICP | VH4

 

Randall RM100KH

KH1 | Mandarine | Sathanas


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